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Juniorstudium: Studieren vor dem Studium
Heranführung von Jugendlichen an Studiengänge der
Leibniz Universität Hannover.
Juniorstudium
...für Bundesfreiwilligendienstleistende, FSJ/FÖJ/FWJ-Leistende, Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler
Viele junge Menschen möchten sich schon frühzeitig auf die Anforderungen eines späteren Studiums vorbereiten. Die Realisierung dieser Wünsche ist oft schwierig, da die Informationen über das Internet, Informationsblätter und Bücher kaum einen Eindruck davon vermitteln können, was es in der Praxis heißt "Student/in zu sein".
Daher gibt die Leibniz Universität Hannover im Rahmen des Juniorstudiums FSJ/FÖJ/FWJ- Leistenden sowie Bundesfreiwilligendienstleistenden (bis zu 4 Jahre nach Hochschul-zugangsberechtigungserhalt), Auszubildenden und Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe Gelegenheit, bereits vor Beginn des eigentlichen Studiums Vorlesungen zu besuchen.
Weiterhin können während des Juniorstudiums Prüfungen abgelegt und die so erworbenen Leistungsnachweise in einem späteren Studium anerkannt werden. So kann die Studienzeit verkürzt, die eigene Leistung kontrolliert und die Anforderung des Studiums besser eingeschätzt werden. Dies ermöglicht den Juniorstudierenden, einen tieferen Einblick in unterschiedliche Studienbereiche zu gewinnen, das soziale Umfeld während eines Studiums zu erleben und möglicherweise Fehlentscheidungen bezüglich der Studienwahl vorzubeugen.
Juniorstudium WS 2011/2012
Semesterdauer: 01.10.11 - 31.03.12
Vorlesungszeit: 10.10.11 - 28.01.12
Anmeldung: Sie können sich ab sofort für das JuniorStudium WS 2011/2012 anmelden. Die angebotenen Veranstaltungen finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.
Einführungsveranstaltung: 10. Oktober 2011, 17 Uhr, Raum F303 (Leibniz Universität, Hauptgebäude, Welfengarten 1, 30167 Hannover)
Download Flyer WS 2011/2012 als PDF-Datei
Hintergrund zum Juniorstudium
Im Gespräch mit den Lehrenden an Schulen und Hochschulen zeigt sich immer wieder, dass viele Probleme der Studierende in den ersten Studienjahren durch die große zeitliche Lücke zwischen dem Abitur und der Aufnahme des Studiums entstehen: Der Bundesfreiwilligendienst, das freiwillige soziale/ökologische Jahr oder eine Ausbildung in einem Betrieb sind Gründe dafür, dass junge Menschen zwischen Schule und Hochschule den Kontakt zum Schulstoff verlieren und dieser somit in Vergessenheit gerät.
Um diese Kluft zu überbrücken, wurde das Projekt "actio-PLUS" (nun "Juniorstudium") entworfen, welches hauptsächlich Vorlesungen der neuen Bachelor-Studiengänge für interessierte junge Menschen der oben genannten Gruppen öffnen sollte.
Um das Vorhaben von bestehenden "offenen Vorlesungen" abzugrenzen und Anreize für eine Teilnahme zu geben, wurden die folgenden Bedingungen an das Projekt aufgestellt:
- Die ausgewählten Vorlesungen sollen gut geeignet sein, um einen Einblick in spätere Studiengänge zu erhalten.
- Um eine Motivation zu schaffen, die Vorlesungen regelmäßig zu besuchen und aktiv nachzuarbeiten, wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, an den zugehörigen Prüfungen teilzunehmen. Ein so erbrachter Leistungsnachweis kann bei einem späteren Studium an der Leibniz Universität Hannover anerkannt werden.
Naturgemäß finden sich in den Wintersemestern geeignetere Veranstaltungen, da zu diesem Zeitpunkt die Erstsemesterveranstaltungen beginnen.
Durch viele Nachfragen aus dem Schulumfeld ermutigt, haben wir im Wintersemester 2001/2002 die Zielgruppe des Projekts Juniorstudium auf den Kreis der Oberstufenschüler erweitert.
Im Wintersemester 2005/2006 wurden erstmals, zusätzlich zu den Vorlesungen aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Geodäsie, Informatik, Maschinenbau, Mathematik, Physik und Wirtschaftswissenschaften, Vorlesungen der Juristischen Fakultät angeboten.
Eine Anmerkung für Schüler und Lehrer: Es ist zu beachten, dass ein Besuch der Veranstaltungen ein großes Maß an Eigeninitiative voraussetzt und u. U. eine Mehrbelastung für diesen Teilnehmerkreis darstellen kann, da die Inhalte der Universitätsveranstaltungen zwar auf dem Schulstoff aufbauen, aber fehlender Stoff nicht innerhalb der Vorlesungen nachgeholt werden kann. Für mathematisch orientierte Vorlesungen werden neben einer mathematischen Begeisterungsfähigkeit hauptsächlich Kenntnisse der Differential- und Integralrechnung benötigt. Wissen aus der linearen Algebra ist eine sinnvolle Ergänzung.





