uniKIK

Informationsnachmittage im Januar für Schülerinnen und Schüler
ab Klassenstufe 10
Kursprogramm der Winteruni
Kursprogramm Winteruni 2013 im Detail:
Fakultät für Architektur und Landschaft
- Architekt und Architektin im Sturm der Zeit
- Landschaftsarchitektur und Umweltplanung- Gestaltung der Umwelt von Morgen
Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie
Fakultät für Elektrotechnik und Informatik
- Was haben Ameisen mit Informatik zu tun?
- Virtuelle Welten der Elektrotechnik: Verständnis durch Simulation
- TechLab: Ingenieure gestalten die Alltagswelt!
Juristische Fakultät
Fakultät für Maschinenbau
- Von Mikro zu Nano – Fertigung und Denken in neuen Dimensionen
- High Tech für die Produktion von morgen
Fakultät für Mathematik und Physik
- Meteorologie, die Physik der Atmosphäre: Studium und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt
- Perlen der Mathematik
- Über drei Ecken zu Einstein
Naturwissenschaftliche Fakultät
- Life Science - neue Studiengänge an der Schnittstelle zwischen Biologie und Chemie
- Die Sonne macht Chemie
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
- Schulwahl, Bildungsabschlüsse und Arbeitseinkommen
- Was haben Wirtschaftsingenieure mit Enten gemeinsam?
Zentrum für Lehrerbildung
Einführungsveranstaltung
Montag, 28.01.2013, 16.00-16.30 Uhr
Ina Fedrich
Hauptgebäude (1101), Raum B305
Was soll ich studieren? Was erwartet mich bei einem zukünftigen Studium? Wie bereite ich mich vor? Diese und andere Fragen werden in dieser Veranstaltung angesprochen.
Eingeladen sich auch interessierte Lehrerinnen, Lehrer und Eltern.
Potenzialanalyse: Wo liegen meine Stärken?
Freitag, 08.02.2013, 15.00-17.30 Uhr
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von uniKIK
Leibniz Universität Hannover,
die Gruppeneinteilung erfolg innerhalb der Einführungsveranstaltung
Die Frage "Was will/kann ich später mal machen?", kann nur beantwortet werden, wenn man seine eigenen Fähigkeiten und Stärken kennt. In unserem Workshop wollen wir Dich dabei unterstützen, Dich selbst besser kennenzulernen. Wir erstellen in Kleingruppen mithilfe von Selbst- und Fremdeinschätzungen ein individuelles Profil über Deine Kompetenzen und Interessen. Anhand dieses Profils setzen wir uns kreativ mit möglichen Tätigkeitsfeldern auseinander. Das erstellte KIZ-Profil (Kompetenzen, Interessen, Zukunft) soll Dir bei späteren Entscheidung behilflich sein.
Landschaftsarchitektur und Umweltplanung - Gestaltung der Umwelt von Morgen
Mittwoch, 30.01.2013, 17.00 Uhr - ca. 18.30 Uhr
Dipl.-Ing. Marcus Hanke und Dipl.-Ing. Marion Klaus, Prof. Dr. Martin Prominski, Dipl.-Ing. Frauke Lehrke sowie Studierende des Studiengangs
Herrenhäuser Str. 2a (Gebäude 4107), Hörsaal Kika, Stadtbahnlinie 4 (Garbsen) oder 5 (Stöcken), Haltestelle Appelstraße
Wie werden wir morgen leben? Wie gestalten wir zukünftige Lebensräume in Stadt und Landschaft? Wie können wir gesellschaftliche Dynamik beeinflussen und die Globalisierung in ihren Auswirkungen auf Klima, Natur und Landschaft gestalten? Anhand dieser und weiterer Fragen werden wir Euch das Studium und die Berufsfelder der Landschaftsarchitektur und Umweltplanung vorstellen. Hier kommen nicht nur die Dozenten zu Wort - auch Studierende erzählen "aus dem Nähkästchen".
Architekt und Architektin im Sturm der Zeit
Donnerstag, 31.01.2013, 16.30-18.30 Uhr
Prof. Dr.-Ing. Albert Schmid-Kirsch
Herrenhäuser Straße 8 (Gebäude 4201), Raum C 050
Gebäude werden von Architekten entworfen. Das weiß jeder. Was steckt aber dahinter? Wie entsteht ein Entwurf? Woher wissen die Bauarbeiter, was sie machen sollen? Hier gibt es Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des Architekten und der Architektin von der ersten Idee bis zum Richtfest und zur Einweihung. Wie wird man Architekt? Auch diese Frage wird beantwortet. Nicht zuletzt machen wir uns Gedanken darüber, wie sich die Aufgaben von Architekten in Zeiten des Klimawandels ändern.
Der Ball ist rund - unsere Erde auch?
Donnerstag, 31.01.2013, 10.00-13.00 Uhr
Dipl.-Ing.Tobias Kersten
Geodätisches Institut (Gebäude 3101, D3) Nienburgerstraße 1 (Haltestelle Schneiderberg)
Ein Ball ist meist rund, unsere Erde jedoch nicht. Annähernd kann man die Erde mit einer Kugel mit einem Radius von 6371 km vergleichen. Jedoch ist sie an den Polen um etwa 20 km abgeplattet. Die Erdoberfläche kann wegen der Berge, Täler, Ozeane und deren Untergrund um mehrere Kilometer variieren. Unser Globus dreht sich um seine Achse und vieles zerrt an der Erde. Wenn man einen Tag an der Nordseeküste verbringt und beobachtet, wie sich das Wasser bei Ebbe zurückzieht und bei Flut wiederkehrt, kann man die Kraft des Mondes sehen. Aber nicht nur die Meeresoberfläche, sondern auch die Landoberfläche wird in Bewegung gehalten. So merken wir im Alltag nicht, dass sich Hannover alle zwölf Stunden um 30 cm hebt und senkt, was an dieser Gezeitenwirkung liegt.
Und warum fliegt ein Fußball ins Tor und nicht ins Weltall? Weil der Ball, wie auch wir Menschen, durch die Schwerkraft der Erde angezogen. Und je nachdem wo sich ein Gegenstand auf der Erde befindet, fällt er nicht mit der gleichen Beschleunigung. Deswegen besitzt unser Planet Dellen und Beulen und kann z.B. wie eine Kartoffel beschrieben werden. Das Ziel der Geodätinnen und Geodäten ist, die Form und die Figur z.B. eines Balls – im Kleinen – sowie unseres Planeten – im Großen – zu bestimmen. Kenntnisse und Fertigkeiten, die dies ermöglichen, werden in dem Fach der Geodäsie und Geoinformatik erworben. Dazu zählen sowohl klassische Methoden mit Winkel- und Streckenmessungen als auch Satellitenmethoden (GPS, Schwerefeldsatelliten, Fotos aus dem All) über Geoinformationssysteme, photogrammetrische Methoden bis hin zu Navigationsmethoden, Raumplanung und Stadtentwicklung. Mit engen Bezügen zu Rechts-, Umwelt- und Gesellschaftswissenschaften bietet dieses mathematisch-physikalisch geprägte Studium der Ingenieur- und Geowissenschaft ein vielfältiges, breit gefächertes Spektrum. Eine Auswahl der Themen werden wir Ihnen in Theorie und praktischer Anwendung anhand aktueller Forschungsergebnisse näher bringen. Wir freuen uns auf Sie.
…und schon mal was von Geo-Caching gehört? Ja, das hat was mit GPS zu tun. Studierende des Studiengangs "Geodäsie und Geoinformatik" der Leibniz Universität Hannover haben einen neuen Geo-Cache entwickelt, denn sie lernen und forschen im Bereich der für das Geo-Caching genutzten Technologie. Mehr Informationen zum Geo-Cache und zum Studiengang finden Sie hier.
Was haben Ameisen mit Informatik zu tun?
Freitag, 01.02.2013, 10.00–12.00 Uhr
Prof. Dr.-Ing. Christian Müller-Schloer,
Svenja Schulz / M.Sc. Lukas Klejnowski
Institut für Systems Engineering - Abteilung System- und Rechnerarchitektur (3703, D2), Appelstr. 4, 1. Stock, Raum 135
Im ersten Teil der Veranstaltung wird der Studiengang Informatik an der Leibniz Universität Hannover näher erläutert. Im Rahmen dieses Vortrags wird auf den Studiengang, die Berufsfelder und Tätigkeitsfelder eingegangen. Der zweite Teil beschäftigt sich mehr mit der praktischen Seite des Studienganges. Im Rechnerlabor des Institutes wird den Schülern und Schülerinnen in Form eines kleinen Kurses die Programmiersprache Starlogo näher gebracht. Starlogo ist vornehmlich für die Modellierung von Systemen entwickelt worden, die keinen Anführer haben. Hierbei wird sowohl der Aufbau einer Programmiersprache als auch der Vorgang des Programmierens erläutert. Eine Besonderheit von Starlogo stellt dabei die parallele Abarbeitung des Programms dar. Hierzu soll ein Programm geschrieben werden, das eine einzelne Ameise simuliert. Mit Hilfe einer Vielzahl dieser Programme soll dann das kollektive Verhalten eines Ameisenstaates beim Zusammentragen eines Ameisenhau-fens veranschaulicht werden. Starlogo ist relativ einfach bedienbar. Selbst Teilnehmer, die keine Kenntnisse vom Computer haben, können der Veranstaltung folgen.
Virtuelle Welten der Elektrotechnik: Verständnis durch Simulation
Montag, 04.02.2013, 16.00-18.30 Uhr
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mathis
Institut für Theoretische Elektrotechnik (Gebäude 3408), Appelstr. 9A (Hochhaus), 16. Stock, Raum 1611
Die Elektrizität war genau genommen schon immer ein Gebiet, dessen Wirkungen "handgreiflich" erfahrbar, dessen Ursachen aber nicht "fassbar" sind. Anschauung fehlt uns, da für unsere Sinne das "Elektromagnetische" nicht direkt erfahrbar ist. Wir wissen beispielsweise, dass Blitze etwas mit Elektrizität zu tun haben und dessen Wirkungen können katastrophal sein. Warum sich ein Elektromotor bewegt oder warum mein Handy klingelt, obwohl keine sichtbare Kraft angreift, bleibt uns letztlich verborgen. Nur die praktische Erfahrung mit elektromagnetischen Effekten und Systemen konnte in der Vergangenheit helfen, eine gewisse Vertrautheit mit der Elektrotechnik zu gewinnen. Heute wird es uns jedoch durch Computeranimationen ermöglicht, direkte Anschauungen von elektromagnetischen Erscheinungen zu entwickeln und damit darauf basierende technische Systeme bis in den Nano-Bereich zu verstehen. Das setzt einen physikalischen Modellbildungsprozess und mathematische Beschreibungen der elektromagnetischen Vorgänge und Systeme voraus, wobei es mit Hilfe numerischer Methoden gelingt, den Sinnen unzugängliche physikalische Prozesse sichtbar zu machen. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll in die Grundgedanken der physikalisch-mathematischen Modellbildung und der numerischen Simulation in einfacher Weise eingeführt werden. Viele Überlegungen können direkt mit Hilfe der allen TeilnehmerInnen zur Verfügung stehenden Computern und Simulationsprogrammen ausprobiert werden. Darüber hinaus können Themen wie das Studium der Elektrotechnik, Perspektiven für Elektroingenieure, Leben und Arbeiten an der Uni, etc. angesprochen werden.
TechLab: Ingenieure gestalten die Alltagswelt!
Donnerstag, 31.01.2013, 09.00-13.00 Uhr
Dipl.-Ing. Christian Kölling, Frau StR‘ Christina Lieth
Schülerlabor TechLab (Gebäude 3415), Callinstr. 30a
In der Schule lernt man physikalische Grundgesetze kennen. Was macht aber die Ingenieurin bzw. der Ingenieur damit? In dieser Veranstaltung können die Teilnehmer in eigenen Experimenten selber erleben, welche Probleme Ingenieure gelöst haben, um die Alltagsgegenstände Handy, DVD-Player und Fahrrad funktionsfähig zu machen.
Was macht eigentlich ein Jurist?
Mittwoch, 06.02.2013, 17.00-18.30 Uhr
Dipl.-Jur. Christoph Bauch
Conti Campus - Königsworther Platz 1, Gebäude 1507 (VII) Raum 003
Anwalt, Richter, Staatsanwalt - das sind die klassischen Berufe, die jedem bei dem Begriff "Jurist" in den Sinn kommen. Was diese Juristen und noch viele andere aber tatsächlich machen, was sie gelernt haben und warum sie in jedem Lebensbereich gebraucht werden, das wissen die wenigsten. Wir nehmen mit Euch ein paar Gesetze auseinander und lösen einen aktuellen Fall, wie ein Jurist es machen würde.
IT-Recht und Recht des geistiges Eigentum
Montag, 04.02.2013, 17.00-18.30 Uhr
Frau Sylvia Jakob
Conti Campus - Königsworther Platz 1, Gebäude 1507 (VII) Raum 003
Darf ich mir aktuelle Kinofilme kostenlos über eine Streamingplattform im Internet anschauen? Darf Google mein Haus fotografieren und das Foto bei Street View veröffentlichen? Was dürfen Social Networks mit den Daten anstellen, die ich dort angegeben habe? Kann man ein Patent auf Schweine erhalten? Dies sind nur einige der vielen spannenden Fragen, mit denen wir uns im Bachelorstudiengang „IT-Recht und Recht des geistigen Eigentums“ beschäftigen.
Von Mikro zu Nano – Fertigung und Denken in neuen Dimensionen
Dienstag, 29.01.2013, 16.00-18.00 Uhr
Prof. Dr.-Ing. Lutz Rissing
Produktionstechnisches Zentrum Hannover (PZH), (Gebäude 8110), Hörsaal HR1, Shutteldienst ab 13.30 Uhr von der Haltestelle "Friedhof auf der Horst" (Linie 4 Richtung Garbsen)
Mikrotechnologie gestattet, mittels neuer Fertigungsverfahren miniaturisierte Bauteile herzustellen, deren kleinste Strukturgrößen im Bereich von einem tausendstel Millimeter liegen. Sensortechniken, welche die Sicherheit im Automobilbereich wesentlich erhöhen, und digitale Displaysysteme sind nur zwei Anwendungsbeispiele.
Nanotechnologie ist ein Feld, in dem die Abmessungen nochmals drei Größenordnungen kleiner sind – man ist damit fast schon im atomaren Bereich und kann in zunehmendem Maß Quanteneffekte nutzen. Ein Beispiel ist der GMR-Effekt (Riesenmagnetowiderstand, engl. giant magneto-resistance), für dessen Entdeckung 2007 der Nobelpreis für Physik verliehen wurde. Diesen macht man sich bei der Messung schwacher Magnetfelder zunutze. Ein prominentes Einsatzbeispiel ist der Lesekopf von Computerfestplatten. In der Nanotechnologie entstehen neue Werkstoffe, von denen man erwartet, dass sie die Welt revolutionieren. Kohlenstoff-Nanoröhrchen haben eine höhere Festigkeit als Stahl und leiten Strom fast so gut wie Supraleiter. Nanopartikel eröffnen neue Möglichkeiten der Krebsbehandlung. Doch vielfach ist Nanotechnik auch schon im alltäglichen Leben zu finden: Wasser- oder schmutzabweisende Oberflächen, entsprechende Beschichtungen für Bekleidung sowie „intelligente“ Textilien, kratzfeste Autolacke, funktionelle Lebensmittel und Kosmetika sind nur einige Beispiele. Den größten Einfluss erwartet man jedoch im Bereich von Energiegewinnung und Energieverbrauch – einem der brennendsten Themen unserer Zeit.
High Tech für die Produktion von morgen
Donnerstag, 31.01.2013, 16.30-19.00 Uhr
Dr.-Ing. Jens Köhler
Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) PZH (Gebäude 8110), Seminarraum 1a+b
Lotsendienst ab 15.30 Uhr von der Haltestelle "Universität" oder um 16.00 Uhr von der Haltestelle "Friedhof auf der Horst"
Was macht eigentlich ein Ingenieur? Wie vielfältig sind seine Tätigkeitsfelder? Wie sind seine Berufsaussichten? Fragen, auf die wir die Antworten haben. Ingenieure gestalten unsere Zukunft.
Nahezu alles in unserem täglichen Leben wird in irgendeiner Form industriell hergestellt. Wir bieten einen spannenden Einblick in die Produktionstechnik von morgen. Wer modernste Fertigungstechnologien sehen will. Wer wissen will, was ein Hai mit Turbinenschaufeln zu tun hat oder wie man künstliche Knie fertigt. Wer eine Maschine sehen will, die auf Star Wars steht, dem bieten wir einen faszinierenden Einblick in das, was technisch möglich ist – oder bald sein wird. Zu sehen gibt es das alles im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) in Garbsen, der modernsten Forschungseinrichtung ihrer Art in Deutschland.
Meteorologie, die Physik der Atmosphäre: Studium und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt
Freitag, 01.02.2013, 14.00-15.30 Uhr
Dr. Micha Gryschka
Gebäude 4105, Herrenhäuser Str. 2, Raum F 118, max. 30 Teilnehmer
Die Meteorologie ist in der Öffentlichkeit zumeist durch die Wettervorhersage in den Medien bekannt. Dabei bietet die Meteorologie neben der Wettervorhersage weitaus mehr: Erstellung und Auswertung von Klimastatistiken, Ursachenforschung zur Blitzentstehung, Routenoptimierung für Flugzeuge und Schiffe, Standortbestimmung für Windkraftanlagen, Strahlungsmessungen in Verbindung mit der Ozonlochproblematik und die Untersuchung und Simulation von Strömungsmustern in komplexem Gelände sind nur einige der vielen aktuellen Themen, mit denen sich Meteorologen auseinander setzen. In einem c.a. 60-minütigen Vortrag wird das Studium der Meteorologie sowie die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt für Meteorologen mit Abschluss vorgestellt.
Perlen der Mathematik
Donnerstag, 07.02.2013, 16.30-18.30 Uhr
Prof. Dr. Marcel Erné
Hauptgebäude (1101), Raum B302
Mathematik ist langweilige und ermüdende Rechnerei? Vielfach ist sie das Gegenteil – nämlich die Kunst, sich das Rechnen zu ersparen! Das soll unser kleiner Streifzug durch die Welt mathematischer Ideen und ihrer Anwendungen zeigen. Dabei finden wir verblüffende Antworten auf knifflige Fragen wie diese:
- Wie steckt man rechtwinklige Felder mit einer Perlenkette ab?
- Wie erhält man das Volumen der Perlenkette aus der Länge?
- Wie bestimmt man mit ihr Logarithmen?
Die Antworten auf die ersten beiden Fragen sind weit mehr als zwei Jahrtausende alt (damals hatte die Rechenkunst in Griechenland noch Hochkonjunktur). Die Antwort auf die dritte Frage gab der Namenspatron unserer Universität, Gottfried Wilhelm Leibniz, vor über 300 Jahren. Die dahinter steckenden Ideen haben bis heute nichts an Aktualität verloren.
Über drei Ecken zu Einstein
Freitag, 08.02.2013, 15.00-18.00 Uhr
Prof. Dr. Norbert Dragon
Institut für Theoretische Physik (Gebäude 3701), Appelstraße 2, Raum 268, 2. OG.
Einsteins Relativitätstheorie lässt sich mit einfachen geometrischen Diagrammen, Geraden die sich schneiden und Dreiecken, begreifen. Diese Diagramme sollen erklärt und verwendet werden, um den Dopplereffekt, Geschwindigkeitsaddition und das Zwillingsparadoxon zu verstehen.
Life Science - neue Studiengänge an der Schnittstelle zwichen Biologie und Chemie
Dienstag, 05.02.2013, 17.00-18.00 Uhr
Dr. Frank Stahl
Walsroder Hörsaal, Technische Chemie, Callinstr. 5 Raum 219
Die Vorlesung beinhaltet eine Darstellung der neuen, interdisziplinären Studiengänge Life Science BSc und MSc, gibt Überblicke über Strukturen der Studiengänge sowie Perspektiven für die Absolventen und zeigt die neuen Tendenzen in der Forschung in Biologie und Chemie auf, die schon heute untrennbar miteinander verwoben sind.
Die Sonne macht Chemie
Dienstag, 29.01.2013, 15.00-18.00 Uhr
Prof. Dr. D. Bahnemann, Prof. Dr. M. Caro, Herr Dipl.Ing. Schunert, Herr M. Sc. Wolf
Institut für Physikalische Chemie (Gebäude 2504),
Dr. Oetker-Hörsaal (Raum 007), Callinstraße 3a
Dinge, die mit sogenannten Photokatalysatoren "unsichtbar" beschichtet sind und in der Sonne stehen, müssen nicht mehr geputzt werden. Häuser aber auch Autos, Flugzeuge usw. machen sich mit Hilfe der Sonne selbst sauber. Wie das funktioniert wird Euch zunächst in einem Vortrag erklärt.
Dass es auch wirklich funktioniert, könnt Ihr in Versuchen anschließend selbst überprüfen ! Das Prinzip der solaren Photokatalyse kann auch zum Reinigen von Abwässern und von verschmutztem Trinkwasser benutzt werden. Auch dieses werdet Ihr an Forschungsreaktoren gezeigt bekommen und auch selbst ausprobieren.
Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch eine neue Art von chemischen Solarzellen, die sogenannte Farbstoff-Solarzelle. Farbstoffe sind farbig, weil sie einen Teil des sichtbaren Lichtes absorbieren. Dabei werden in den Farbstoffmolekülen Elektronen auf ein höheres Energieniveau angehoben. Diese Energie kann zur Erzeugung eines elektrischen Stromes genutzt werden.
Ein großer Vorteil der Farbstoffsolarzellen gegenüber Si-Solarzellen, die ihr heute schon auf vielen Dächern sehen könnt, ist, dass sie kostengünstig in vielen verschiedenen Farben hergestellt werden können.
Es können zu ihrem Aufbau sogar Farbstoffe aus der Natur (Beeren, Tee, Blütenblätter,...) verwendet werden. Während der Veranstaltung werdet ihr Farbstoff-Solarzellen selbst herstellen und mehr über ihre Funktionsweise und mögliche Anwendungen erfahren.
Schulwahl, Bildungsabschlüsse und Arbeitseinkommen
Mittwoch, 30.01.2013 um 16.00 bis 17:30 Uhr
Prof. Dr. Patrick A. Puhani
Conti Campus - Königsworther Platz 1, Niedersachsensaal
Warum gehen im Juli geborene Kinder eher aufs Gymnasium als im Juni geborene? Wie wirkt sich der Gymnasiumsbesuch in der Mittelschule auf Bildungsabschlüsse im späteren Leben aus? Kann ich erwarten, das ich im Leben mehr verdienen werde, wenn ich im Alter von 10 Jahren nach der Grundschule aufs Gymnasium anstatt auf die Realschule wechsle? Wir werden sehen, wie wir diese Fragen mit Personendaten und ein bisschen Statistik analysieren können.
Was haben Wirtschaftsingenieure mit Enten gemeinsam?
Montag, 28.01.2013, 16.30-18.00 Uhr
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ariane Khoramnia, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Carolin Kellenbrink
Königsworther Platz 1, Gebäude 1501, Raum 112
Es gibt das Vorurteil, dass Wirtschaftsingenieure durch die kombinierte Ausbildung in Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften wie Enten sind: Sie können weder richtig fliegen noch richtig tauchen. In der Veranstaltung überprüfen wir mit Ihnen, ob an diesem Vergleich etwas dran ist. Dafür bearbeiten wir mit Ihnen typische Aufgaben eines Wirtschaftsingenieurs, stellen den Studiengang vor und präsentieren, welche Berufe Absolventen aus Hannover heute ausüben. Zudem stehen wir natürlich auch zur Beantwortung Ihrer individuellen Fragen zur Verfügung. Sie werden erkennen, dass der Vergleich mit Enten gar nicht so schlecht ist: Zwischen den Welten der Ingenieure und der Ökonomen – an der Wasseroberfläche – sind sie wahre Akrobaten.
Lehrer werden? - Lehrer sein!
Donnerstag, 07.02.2013, 16.00-17.30 Uhr
Katja Bestel, Birgit Meriem, Jana Pflughoft, Prof. Dr. Julia Gillen u. a
Hauptgebäude (1101), Raum B302
Wir möchten Ihnen den Aufbau der drei Lehramtsstudiengänge an der LUH (Gymnasium, Berufsbildende Schule, Förderschule) näher erläutern. Neben strukturellen Fragen werden wir uns mit den Herausforderungen dieser Berufe beschäftigen und in die unterschiedlichen Berufsfelder der Lehrämter tiefer einsteigen.





